.........aus dem Alltag einer Muslima

aus dem Alltag einer Muslima


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In den letzten zwei Tagen hat sich die muslimische Gemeinschaft weltweit die Finger wund getippt und Beiträge geteilt um #ChapelHillSchooting zu einem Begriff werden zu lassen.Die Mainstream Medien hatten ja wichtigeres zu berichten.
Und als ich heute meine virtuelle Zeitung aufschlage,springt mir er mir gleich ins Gesicht.Der böse fundamentalistische,extremistische,islamistische,vergrießgnadeldute Typ der wieder rumballert.
Und man weiß alles über ihn,die ganze Welt weiß alles über ihn noch bevor er es selbst wußte.Man hat Kenntnis über sein Aussehen,sein Alter,seine Größe,sein Auto….
Das Goldene Blatt hat angekündigt morgen eine Fotostrecke mit seinen Lieblingsrezepten zu bringen.
Diese Ignoranz fühlt sich manchmal an wie ein Schlag ins Gesicht.
Ich bin mittlerweile 14 Jahre Muslima und manchmal brennen meine Wangen von den Schlägen.
Wenn ich allein am Bahnsteig stehe,zusammen mit zwei besoffenen Nazis die mich mit Bierflaschen bewerfen und lautstark darüber diskutieren ob sie mich nun verprügeln sollen oder nicht.
Wenn der Busfahrer sich weigert mich mitzunehmen.
Wenn mir ein Verwandter höflich und zivilisiert am Telefon erklärt das er mich wegen meines Glaubens nicht mehr sehen möchte.
Wenn vier Beamte mich als einzige am Flughafen mit Gewehr im Anschlag einkreisen und mich fragen wo ich hin will.
„Zum Parkplatz.“
„Warum?“
„Weil da das Auto steht.“
Wenn mich mein Sohn im Supermarkt fragt:“Mama,warum guckt der Mann so böse?“ Ich drehe mich um und blicke in ein hasserfülltes Gesicht.“Manche Menschen mögen keine Muslime.“
Aber der schlimmste von allen ist Generalfeldmarschall Verdacht.Der zeigt mit dem Finger direkt auf mich.
DU….DU…DU…
RECHTFERTIGE DICH GEFÄLLIGST….
Für Faruk,der meiner Frau gestern die Handtasche geklaut hat.
Für Ezlem,die meine Tochter in der Schule abgezogen hat.
Für Mustafa der meine Schwägerin vor den Kindern schlägt.
Für die Anschläge,die Is,die Isis,die Iss es oder lass es…
UND NIMM GEFÄLLIGST HIN DAS ES
Guantanamo Bay,
Abu Ghraib,
Folter,Abhörung,Generalverdacht und Sippenhaft gibt.
Und nimm es gefälligst hin das ich mich nicht rechtfertigen brauche…
für George W. Busch,
für den Drohnenkrieg,der ohne Deutschland nicht möglich wäre.
für den Ku klux klan,der English Defence League,Pi oder Pegida,
für den Mörder von Marwa El-Sherbini,
oder für die NSU.
Meine Wangen brennen…ich bin müde.
Aber bin ich müde Muslima zu sein?
Nein…niemals habe ich mehr Glück,Frieden,Freiheit,Segen und Ruhe verspürt als in meiner Religion.

50 Jahre Migration und Partizipation? – Altenhilfe für Migranten

50 Jahre Migration und Partizipation? – Altenhilfe für Migranten
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Im Rahmen des Projektes "Köprü - Altenhilfe für Migranten durch niedrig schwellige Angebote unter Einbeziehung Ehrenamtlicher" hat das Zentrum für Migranten und Interkulturelle Studien - ZIS einen Fachtag mit dem Titel „50 Jahre Migration und Partizipation? - Altenhilfe für Migranten“ geplant und durchgeführt.
Er fand am 15. September 2010 im EuropaPunkt Bremen statt.
Die Referentinnen und Referenten waren Dr.Helen Baykara-Krumme von der Uni Chemnitz zum Thema: "Soziale Einbindungen in Familie und soziale Netzwerke: Werte, Erfahrungen und Konflikte", Meltem Baskaya vom KompetenzZentrum für interkulturelle Öffnung in Berlin sowie Prof. Harm-Peer Zimmermann zum Thema "Altersbilder unter Muslimen in Deutschland". Gudrun Münchmeyer-Elis vom ZIS hat erste Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt „Köprü“ vorgestellt.
Die Moderation hatte die Journalistin Gülbahar Kültür.
Mit dem interessierten Fachpublikum – 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen – fand außerdem ein Austausch zu dem Thema statt.
Im folgendem möchten wir eine kurze Zusammenfassung der Beiträge präsentieren und darauf hinweisen, dass für das kommende Jahr eine Dokumentation des Fachtages geplant ist, ergänzt mit der Zusammenfassung einer Evalution zur Lebenssituation älterer Migranten in Bremen (ZIS 2005), einem Erfahrungsbericht aus der Projektarbeit (Projekt „Köprü“, 2010) sowie mit qualitativen Interviews mit älteren Menschen.

Die Begrüßung sowie einleitende Worte erfolgten durch den Sozialpädagogen Ali Elis, dem Vorsitzenden des ZIS. In einem kurzen geschichtlichen Rückblick auf die Arbeitsimmigration nach Deutschland verwies er unter anderem auf die Anwerbeabkommen von 1955-1968.
In einer Reihe von sozialstatistischen Daten und Fakten wurde darauf hingewiesen, dass im Land Bremen 170.000 Migranten leben, von denen ca. 31.000 älter als 55 Jahre sind, und dass die interkulturelle Öffnung vorangetrieben werden müsse.
In diesem Zusammenhang wurde auf das Projekt „Köprü“, eingegangen. Die Ziele sind, Teilhabe älterer Migranten am Altenhilfesystem zu fördern, über die Bekanntmachung von Angeboten, über Informationsveranstaltungen, über Beratungsarbeit sowie durch die Schulung und den Einsatz ehrenamtlicher Migranten-Seniorenbegleiter/innen, die gute Zugänge zu der Zielgruppe haben. Informationsveranstaltungen werden vornehmlich in Einrichtungen der Kooperationspartner durchgeführt, um auch auf diesem Wege Schwellenängste gegenüber Altenhilfeeinrichtungen abzubauen. Gelegentlich werden auch unkonventionelle Wege beschritten, wenn z. B. auf Hochzeiten oder in Cafés Informationen weitergeben werden. Dadurch soll die Zielgruppe direkt und persönlich erreicht werden. Durch die langjährige Arbeit des ZIS im Bremer Westen ist eine Vertrauensbasis aufgebaut worden. Viele Ältere werden durch das ZIS schon seit vielen Jahren begleitet. Es müsse nicht nur ein hohes Informationsdefizit ausgeglichen werden, sondern die Altenhilfe für Migranten müsse zu einem ganz selbstverständlichen Teil der Altenhilfe insgesamt werden. Wege zu finden, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigen, ist ein wichtiger Bestandteil des Projektes „Köprü“.

Im Anschluss folgte das Referat von Dr. Helen Baykara-Krumme von der TU Chemnitz mit dem Titel „Altern in der Migration: Zur Lebenssituation älterer MigrantInnen in Deutschland“.
Einige wichtige Fakten in Bezug auf den demographischen Hintergrund sind in diesem Zusammenhang: Ältere AusländerInnen und MigrantInnen sind eine Gruppe mit wachsender demographischer Bedeutung und von enormer Heterogenität, die sich durch eine große Vielfalt der Lebenslagen und Lebensstile sowie der Migrationsgeschichten auszeichnet. Die Altersstruktur innerhalb der deutschen Bevölkerung zeigt deutlich eine „alternde Gesellschaft“. Dies gilt inzwischen auch für die ausländische bzw. Migrantenbevölkerung, auch wenn das Durchschnittsalter in dieser noch etwa zehn Jahre niedriger (bei 34,3 Jahre) liegt als in der deutschen. Der größte Teil der ausländischen Staatsangehörigen von 65 Jahren oder älter, nämlich ca. 27,6 Prozent, stammen aus der Türkei. Diese Daten beziehen sich auf das Ausländerzentralregister beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2007. In Bezug auf die Aufenthaltsdauer der über 64-jährigen Migranten lässt sich sagen, dass diese im Schnitt seit 33,8 Jahren in Deutschland leben. Des Weiteren gebe es insbesondere zwei große Migrantengruppen, zum einen die Gastarbeiter, die bei ihrer Einreise relativ jung waren und bei denen es sich überwiegend um Männer handelt, und die Spätaussiedler, bei denen es sich im Schnitt um ältere, in Familienverbünden Zugereiste aus Mittel- und Osteuropa handelt.
Bei den Bildungsabschlüssen lässt sich eine relativ hohe Heterogenität feststellen. Insbesondere Gastarbeiter, für deren berufliche Tätigkeiten kein hoher Bildungsstand vorausgesetzt wurde, hatten vergleichsweise geringe Erwerbseinkommen., was sich folglich auch in der sehr geringen Rente widerspiegelt. So beträgt die Einkommensarmut beispielsweise bei den türkeistämmigen Älteren ca. 44,8 Prozent, und liegt damit deutlich über jenem Anteil in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (9,2 Prozent). Die objektive Einkommenssituation spiegelt sich auch in der subjektiven Wahrnehmung wider. Insgesamt ist eine steigende Gefahr der Altersarmut zu verzeichnen. Dementsprechend hoch wiegen Ängste im Alter. Weitergehend stellt sich die Frage, ob und inwiefern Familie und soziale Netzwerke als spezifische Ressource in der Migration fungieren. Zunächst sei anzumerken, dass nur etwa 3 Prozent der älteren Migranten in drei-Generationen-Haushalten leben. Allerdings leben etwa ein Viertel der einheimischen und ein Drittel der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mit einem erwachsenen Kind zusammen bzw. in einem Zwei-Generationen-Haushalt. In Hinblick auf die soziale Einbindung zeigt sich ein sehr ähnliches Bild von Personen mit und ohne Migrationshintergrund.
Im Fazit wurde auf die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen und politischen Sichtbarmachung der Bevölkerungsgruppe der älteren Migranten unter Berücksichtigung ihrer Heterogenität sowie ihrer spezifischen Ressourcen und Bedarfe hingewiesen. Zudem handele es sich bei den damaligen Pionieren der Migranten der ersten Wanderungsgeneration nun um die Pioniere des Alterns in der Migration. Notwendig seien daher Hilfestellungen in Form von Vorbildern und Wegweisern für Ältere und ihre Familien für die Gestaltung dieser Lebensphase.

Der nächste Beitrag, ein Vortrag der Sozialwissenschaftlerin Meltem Baskaya des Kompetenz Zentrums Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe Berlin, befasste sich mit dem Thema Kultursensible Altenhilfe.
Zunächst wurde ein Überblick gegeben, um wen es sich eigentlich konkret handelt, wenn von älteren MigrantInnen gesprochen wird: ArbeitsmigrantInnen, Flüchtlinge, (Spät-) AussiedlerInnen, jüdische Kontingentflüchtlinge sowie ältere ZuwanderInnen ohne Status. Mit den Anwerbeankommen von 1955-1968 wurden gesunde und junge Personen angeworben. Ebenfalls war ein Rotationssystem angedacht, welches beinhaltete, dass nach zwei Jahren Arbeit in Deutschland wieder die Rückkehr ins Heimatland erfolgen sollte und neue Gastarbeiter nach Deutschland kämen. Dies hat allerdings nicht funktioniert. Ein Grund hierfür war, dass die deutschen Firmen die Arbeitskräfte nicht erst ein halbes Jahr anlernen wollten, damit sie nach weiteren anderthalb Jahren wieder zurück in ihr Heimatland kehrten und die Firmen wieder neue Arbeitskräfte anlernen mussten. In Bezug auf das Zitat „Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen“ wurde unter anderem auf die schlechten Wohn- und Lebensbedingungen der Arbeitsmigranten verwiesen als auch auf die gesundheitliche Belastung, die sich aus der Schichtarbeit und dem Schieben von Doppelschichten ergaben. In Hinblick auf die älteren Migranten in Deutschland und die Frage, wie man in der Fremde altert, sei auf folgende Aspekte zu verweisen: Zum einen kommt es im Alter zu einem Rückzug in die vertraute Umgebung, womit häufig auch ein Rückgang der deutschen Sprachkompetenz verbunden sei. Eine weitere Möglichkeit die MigrantInnen im Alter gerne nutzen, sofern es ihr gesundheitlicher Zustand sowie ihre Finanzen zulassen, ist das Pendeln zwischen Heimatland und Einwanderungsland. Hilfsangebote werden aufgrund von Unwissenheit und Sanktionsbefürchtungen häufig gemieden. Angebote für ältere MigrantInnen richten sich an Personen ab 55 Jahre, da häufig ein vorzeitiges Ausschieden aus dem Berufsleben aufgrund des Wegfalls von Arbeitsplätzen zu beobachten ist. Außerdem gibt es starke gesundheitliche Belastungen sowie ein hohes Sterblichkeitsrisiko schon im frühen Alter. Ebenfalls existiert kein direktes Bild vom Altern in der eigenen Ethnie und es bestehen ein hohes Armutsrisiko durch ein niedriges Alterseinkommen sowie Verständigungsschwierigkeiten und Orientierungsprobleme gegenüber dem deutschen Altenhilfesystem. Es komme häufig zu einem Rückzug in die eigene ethnische Gruppe. Die grenzüberschreitende Mobilität, sprich das Pendeln zwischen Heimatland und Einwanderungsland, ist zu einem beliebten Modell geworden.
Das Handlungsfeld der Kultursensiblen Altenpflege trage dazu bei, dass eine pflegebedürftige Person entsprechend ihren individuellen Werten, religiösen Prägungen und Bedürfnissen leben könne. Im Umgang mit Hilfsangeboten der Sozial- und Gesundheitseinrichtungen kommen seitens der MigrantInnen insbesondere Sprach- und Verständnisbarrieren sowie Unkenntnis über bestehende Angebote und die Vermeidung von Hilfsangeboten aufgrund von Sanktionsbefürchtungen zum Tragen. Die Barrieren seitens der ambulanten und stationären Gesundheitsdienste in der Arbeit mit MigranntInnen äußern sich in der „Warten-auf-Nachfrage-Struktur“, der Ratlosigkeit gegenüber dem Verhalten von Migranten (auch in sprachlicher Hinsicht, vgl. Sprichwörter), einer Überlastung im Tagesgeschäft und fehlenden Vernetzungsstrukturen unter anderem mit „Migranten-communities“.

Im Folgenden wurde das Projekt „Köprü“ von der Sozialwissenschaftlerin Gudrun Münchmeyer-Elis vorgestellt. Das Augenmerk richtete sich hierbei auf die ersten Erfahrungen sowie mögliche Tendenzen.
Das Projekt Köprü wird seit Dezember 2009 durch die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales gefördert. Die Ergebnisse und Tendenzen, die hier dargestellt wurden, beziehen sich auf eine Gegenüberstellung der ersten Projekterfahrungen aus „Köprü“ und einer Evaluation aus dem Jahre 2005. Den Ergebnissen dieser Befragung liegt eine Grundgesamtheit von insgesamt 300 älteren türkischstämmigen Migranten zugrunde, bereinigt liegt der Umfang bei 271 Befragten. Ausgewählt für die Gegenüberstellung wurden Bekanntheit und Nutzung von Altenhilfeangeboten, die gegebenen Lebensumstände (Wohnsituation, familiäre Situation, soziales Umfeld und Einbindung im Stadtteil), Mobilität, finanzielle Hilfen und die Bindung an das Herkunftsland beziehungsweise an das Einwanderungsland.
Das Projekt baut Brücken zwischen MigrantInnen und dem Altenhilfesystem. Die Beratung wird in Form von sozialer Einzelberatung sowie Gruppenberatung angeboten und richtet sich an Ältere und auch an deren Angehörige. SeniorenbegleiterInnen werden durch ein speziell entwickeltes Programm geschult, das auf die Situation von MigrantInnen ausgerichtet ist, übernehmen aufsuchende Beratung und sind in eine Begleitgruppenarbeit eingebunden. Der Informationsvermittlung dienen regelmäßige Vorträge und Infoveranstaltungen. Das Projekt vermittelt zwischen der Zielgruppe und Trägern der Altenhilfe, von denen einige Kooperationspartner des Köprü-Projektes sind.
Weitere Kooperationspartner sind Einrichtungen im Stadtteil und darüber hinaus, die wichtige Aufgaben in Netzwerken zur Arbeit mit der Zielgruppe wahrnehmen.
Außerdem wird Öffentlichkeitsarbeit betrieben sowohl in Richtung der Zielgruppe als auch in Richtung (Fach)öffentlichkeit, um auf die Notwendigkeit der Berücksichtigung der älteren MigrantInnen hinzuweisen.
Das Projekt wird evaluiert, um die Bedürfnisse der Zielgruppe zu analysieren sowie Gründe für die geringe Inanspruchnahme von Angeboten zu erkennen und neue Zugänge zu erarbeiten.
Erfahrungen und Tendenzen in Bezug auf die Altenhilfeangebote:
Im Hinblick auf die ambulante Pflege besteht noch immer ein sehr großer Aufklärungsbedarf, obwohl die Tendenz der Inanspruchnahme steigend ist. Im Jahre 2005 kannten nur ca. die Hälfte der Befragten Angebote der ambulanten Pflege. Da Pflege meistens selbstverständlich als familiäre Angelegenheit angesehen wird und über die Möglichkeiten gleichzeitiger oder zusätzlicher Unterstützung wenig bekannt ist, besteht hier ein hoher Beratungsbedarf. Steigendes Interesse und eine zunehmende Nutzung zeichnen sich ab.
Die Nutzung von Begegnungsstätten wird von MigrantInnen verhältnismäßig wenig genutzt, was in Zusammenhang mit der heterogenen Zielgruppe steht. Wenn jedoch zielgruppengerechte Angebote entwickelt werden, zeigt sich an der hohen Frequentierung auch der Bedarf. Als Beispiel kann hier die interkulturelle Begegnungsstätte des ZIS, in der es Angebote gibt, die nur von türkischstämmigen Älteren besucht werden aber auch „multikulturelle Angebote“, die von Menschen unterschiedlicher Herkunft und deutschen Teilnehmer/innen besucht werden.
Der Hausnotruf wird aufgrund des Kostenfaktors wenig genutzt, auch in Fällen, in denen es aufgrund von Hilfebedarf oder da die Personen alleine leben, anzuraten wäre.
2005 gaben 33% der Befragten an, die Kurzzeitpflege zu kennen. Nutzung kam nicht vor; die Situation zwingt inzwischen auch Migranten zur Wahrnehmung dieses Angebots.
Die Beratung älterer MigrantInnen wird beim ZIS stark nachgefragt, wobei auch weite Wege aus entfernten Stadtteilen in Kauf genommen werden. Es ist scheint notwendig, weitere stadtteilbezogene Beratungsangebote für ältere Menschen aufzubauen und zusätzliche BeraterInnen zu qualifizieren.
Ein Interesse an mobilen Mahlzeitdiensten (z.B. „Essen auf Rädern“) besteht bei alleinstehenden Männer, ist jedoch eng an die Essgewohnheiten der jeweiligen Person gekoppelt Da diese Angebote meistens stark auf die Deutsche Küche beschränkt sind, werden sie jedenfalls von türkischen Migranten gar nicht nachgefragt.
Die Tagespflege sowie Tagesbetreuung sind immer noch wenig bekannt, wären aber eine sehr wichtige Entlastung, da gerade in Migrantenfamilien die pflegenden Angehörigen – oft Ehepartner – selbst gesundheitlich eingeschränkt sind, manchmal sogar Enkelkinder betreuen oder Verpflichtungen gegenüber angehörigen im Herkunftsland haben.
Das negative Image von Pflegeheimen unter MigrantInnen, resultierend aus Erfahrungen in Herkunftsländern oder Erzählungen sowie überlieferten Einstellungen führen zu einer allgemeinen ablehnenden Haltung. Allein das Interesse sich zu informieren, ist von vornherein ziemlich gering. Diese Haltung führt auch dazu, dass nur selten oder erst allmählich differenziert wird zwischen unterschiedlichen Wohnangeboten für ältere Menschen. Hinsichtlich des Wohnens mit Service sind der Informationsbedarf und das Interesse an der Nutzung aber schon deutlich gestiegen.
Es zeichnet sich ab, dass der bestehende Bedarf in Einrichtungen der Altenhilfe an muttersprachlicher Betreuung, Geselligkeit und organisierten Angeboten sowie an Gemeinschaftsräumen für spontane Treffen und Feiern zunehmen wird. Im Hinblick auf die Lebensumstände zeigt sich Folgendes: Es besteht ein steigender Hilfebedarf mit zunehmendem Alter und die Zahl Alleinlebender nimmt zu. Außerdem wird der größere Pflegebedarf, der in den Familien geleistet wird, zunehmend auch von ambulanten Pflegediensten unterstützt. Gleichzeitig kommt es zu einer immer größer werdenden Doppelbelastung in vielen Familien, da immer mehr erwachsene Kinder bzw. die Schwiegertöchter erwerbstätig sind. Weiterhin ist der derzeitige Informationsstand über die Vielfalt von Hilfsangeboten ziemlich gering und Hilfe wird größtenteils erst in akuten Notsituationen nachgefragt.
Es existiert sowohl eine funktionierende Nachbarschaft im positiven als auch im negativen Sinn, sprich Unterstützung im Alltag auf der einen und soziale Kontrolle auf der anderen Seite, die womöglich verhindert, dass Hilfe von fremden Personen, wie Pflegediensten oder Betreuung in Einrichtungen angenommen wird. Kinder und Enkelkinder wohnen sehr häufig im gleichen Stadtteil, was den positiven Effekt hat, dass es praktische Unterstützung und wenig Vereinsamung gibt. Allerdings kann auch das nicht verallgemeinert werden. Es gibt auch ältere Migranten, die keine Kinder haben oder deren Kinder nicht oder selten erreichbar sind. Die Wohnzufriedenheit im Stadtteil leitet sich in erster Linie aus der Nähe der ihnen wichtigen Personen, den sozialen Kontakten sowie der ärztlichen Versorgung ab. Knapp ein Fünftel lebt in Eigentumswohnungen oder in Häusern und selten kommen die Personen aus ihrem eigenen Stadtteil hinaus. Zu dem Punkt Mobilität und Reisen ist zu sagen, dass die meisten der 2205 Befragten jährlich und auch über lange Zeiträume in die Türkei reisten, wenn es Gesundheit und Finanzen zuließen. Auch innerhalb Deutschlands bzgl. von Besuchen bei den Kindern spiegelt sich dieses Bild wider.
Zu den finanziellen Hilfen: 2005 lag der Bekanntheitsgrad von Wohngeld bei 90 Prozent, allerdings wurde es nur von rund 17 Prozent in Anspruch genommen. Grundsicherung sowie Leistungen der Pflegeversicherungen sind jeweils gut 66 bzw. 69 Prozent der Befragten bekannt, werden aber auch nur von rund einem Zehntel in Anspruch genommen.
Abschließend stellt sich noch die Frage, nach einem Zurückkehren in die Türkei oder ob man in Deutschland bleiben möchte. Grundsätzlich wollten rund 80 Prozent in Deutschland bleiben, von denen sich knapp 70 Prozent Hilfe von ihren Kindern erhofften, und etwa 20 Prozent meinten, sie würden bei Bedarf die Hilfe eines Pflegedienstes beanspruchen. Von dem Fünftel, das gerne in die Türkei zurückkehren würde, sagten knapp 10 Prozent, dass sie dort die Hilfe ihrer Kinder erwarteten, und nur eine Person der Befragten würde dort die Hilfe eines Pflegedienstes nutzen wollen.

Prof. Dr. Harm-Peer Zimmermann von der Philipps-Universität Marburg, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Altersbilder unter Muslimen in Deutschland“. Es erfolgte die Auseinandersetzung mit folgenden Fragestellungen und Hypothesen: Ein Vergleich zwischen den islamischen Grundsätzen und den Altersbildern unter türkischen Migranten in Deutschland und ein weiterer Vergleich, der sich auf die Altersbilder von türkischen und deutschen Befragten bezieht. Hierzu ist er zunächst auf die islamischen Grundsätze und Regeln eingegangen, um anschließend die Altersbilder unter türkischen Migranten vergleichen zu können und ein Fazit zu ziehen.
In Hinblick auf die islamischen Grundsätze und Regeln wurden die Teilaspekte „Pflichten der Familie und Gemeinschaft“ sowie „Pflichten der Älteren selbst“ näher beleuchtet. Wichtige Punkte sind hierbei insbesondere die Wertschätzung des Alters, Ehrerbietung und Zuwendung sowie Güte und Gehorsam. Der Koran sehe diesbezüglich nur eine Ausnahme vor, die sich auf ungläubige Eltern bezieht, denen nicht gehorcht werden solle. Grundsätzlich sei der Rat älterer Männer teurer als die Tapferkeit junger Männer. Des Weiteren solle die Frau in der Rolle als Hausfrau und Mutter den aktiven Part in der Pflege übernehmen, wohingegen der Mann die anfallenden Entscheidungen zu treffen habe sowie für die Finanzen Sorge zu tragen habe. Die Familie gelte als erster und sicherster Garant für die Unterstützung im Alter und nimmt damit eine Schlüsselstellung ein. Pflegeheime werden daher als schlecht angesehen. Ambulante Pflege hingegen wird als gut angesehen, da sie nur unterstützend tätig wird. Bemerkenswert sind auch die Pflichten der Älteren, denen eine Mitverantwortung zu Teil wird. Sie sollen den jüngeren nicht zur Last fallen, sofern es nicht wirklich nötig sei und einer altersgerechten Arbeitsmöglichkeit nachgehen. Ebenfalls sollen sie rechtschaffende Autorität unter Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse aller Beteiligten schaffen, wobei sie im Zweifelsfall immer das letzte Wort haben.
Anschließend wurde in Hinblick auf die Altersbilder unter türkischen Migranten näher auf die Familienorientierung und das Alter sowie auf Unterstützungs- und Pflegefragen eingegangen. Zunächst ist festzuhalten, dass die Familienorientierung und Wertschätzung im Alter nicht religiöse, sondern vielmehr kulturelle Gründe hat. Liebe und Vertrauen gelten als entscheidende Ressourcen der Familie im Alter und das sowohl bei Personen mit als auch ohne Migrationshintergrund. Bei Unterstützung sowie Pflegefragen handelt es sich allerdings aufgrund des Bildungsstandes und das damit verbundende (geringe) Einkommen vielmehr um ein soziales als um ein ethnisches Problem. Hinzu kommen häufig noch ein Informationsdefizit sowie der Wertekonflikt zwischen Fürsorge und Selbstsorgepflichten. Wichtig ist noch anzumerken, dass der Anteil der Heimgegner seit den 1990er Jahren rückläufig ist, was unteranderem auch in Zusammenhang mit den modernen Lebensbedingungen zu sehen ist.
Als Fazit ist folgendes festzuhalten: Realismus und Pragmatismus sind deutlich gewichtiger als religiöse Einstellungen. Außerdem zeigt der Vergleich zwischen türkischen und deutschen Befragten nur geringe Differenzen auf. Die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen: Unterschiede entdramatisieren, Genderproblematik klären, Informationsdefizite beheben, Kultursensible Altenpflege fördern sowie Eigeninitiativen von Migrantengruppen fordern und Forschungslücken schließen.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden unter anderem folgende Punkte thematisiert: Es ist die Frage aufgekommen, welche Möglichkeiten des Alterns es in Deutschland überhaupt gebe. Außerdem sei das Informationsdefizit über Altenhilfeangebote im Allgemeinen ein grundlegendes Problem. Eine Stimme aus dem Publikum machte auch anhand eigener Erfahrungen darauf aufmerksam, dass die intensive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Thema Altwerden größtenteils erst im Alter stattfindet, da vorher andere Prioritäten gesetzt würden. Von dem Netzwerk Selbsthilfe wurde darauf verwiesen, dass es auch ein vielfältiges Angebot für die Angehörigen von Pflegebedürftigen gebe. Auch bestehe Unkenntnis über die Beratungsangebote der Pflegestützpunkte sowohl bei Personen mit als auch ohne Migrationshintergrund.
Als letztes wurde noch darauf hinzuweisen, dass für wissenschaftliche Studien zu einem Thema wie diesem auch immer ein politisches Interesse diesbezüglich von Nöten sei, da sonst keine Mittel hierfür bereit gestellt würden. Dementsprechend sei es notwendig, auch die Politik auf mögliche Problemlagen hinzuweisen, damit empirische Studien durchgeführt und Analysen betrieben werden können, um die Situation der Betroffenen verbessern zu können.
von Carina Bischoff

Verbrechen des Nato Verbündeten PKK

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Verbrechen der PKK
Für Deutschland ist Aufklärung über die PKK wichtig, weil sie sich hierzulande aus kriminellen Machenschaften finanziert. So wird etwa unter dem Namen der „Revolutionssteuer“ Schutzgeld von kurdischen Geschäftsinhabern erpresst. Für muslimische Länder ist die Aufklärung wichtig, weil anti-islamische Gruppen, die im Namen der Türken, Kurden oder Araber sprechen, verhindern, dass Türken, Kurden und Araber zusammenarbeiten. Wenn ich Zeit finde, werde ich mehr darüber schreiben.
Zwischen 1984 und 2012 sind in der Türkei 7.918 Staatsbedienstete und 5.557 Zivilisten der PKK zum Opfer gefallen. 22.101 PKK-Kämpfer wurden getötet. Die Zahl der Hinrichtungen innerhalb der PKK ist unbekannt.
Die PKK hat sich in der Zeitschrift Serxwebun, ihrem offiziellen Medium u. a. zu den folgenden Taten bekannt. Das Archiv der türkischsprachigen Zeitschrift ist digitalisiert und über das Internet abrufbar. Es lässt sich finden, indem man nach Serxwebun arşiv sucht.
Im Juli 1987 werden die Dörfer Peçenek im Bezirk İdil und Yuvalı im Bezirk Midyat der Provinz Şırnak von PKK-Kämpfern angegriffen. Fast 40 Menschen werden erschossen, darunter auch Frauen und Kinder. (Serxwebun, Ausgabe Juli 1987, S. 3)
Am 22. Januar 1987 lassen PKK-Kämpfer im Dorf Ortabağ im Bezirk Uludere der Provinz Şırnak in einer Hochzeitsgemeinde eine Bombe explodieren. Acht Menschen sterben, darunter zwei Kinder und vier Frauen, 15 Menschen werden verletzt. (Serxwebun, 12. Sonderausgabe, S. 7)
Am 21. März 1990 erschießen PKK-Kämpfer im Bezirk Kovancılar der Provinz Elazığ neun Ingenieure. (Serxwebun, Ausgabe April 1990, S. 3) Auf derselben Seite steht etwa, dass im Bezirk Arıcak der Provinz Elazığ fünf Lehrer getötet zwei verletzt wurden. Damit sei der „ausbeuterischen Bildungspolitik“ im Frühling 1990 der bis dato „größte Schlag“ versetzt worden. (ebd.)
Am 1. Januar 1995 im Dorf Hamzalı im Bezirk Kulp der Provinz Diyarbakır erschießen PKK-Kämpfer 20 Menschen. Die Mehrheit davon sind Frauen und Kinder. (Serxwebun, Ausgabe Januar 1995, S. 25)
Am 11. September 1994 werden in der zum Bezirk Mazgirt der Provinz Tunceli gehörenden Ortschaft Darıkent sechs Lehrer erschossen. Es ist der erste Tag des Schuljahres. (Serxwebun, Ausgabe September 1994, S. 26)
Am 30. Juni 1993 wird in der zum Dorf Yalım gehörenden Siedlung Hamzabey in der Provinz Mardin das Haus der Familie Gökoğlu mit einem Raketenwerfer angegriffen. Dabei kommen sieben Menschen ums Leben. Es sind fast ausschließlich Säuglinge, Frauen und Kinder. (Serxwebun, Ausgabe Juli 1993, S. 18)
Am 1. Januar 1994 werden zwei Busse im Bezirk Maden der Provinz Elazığ von PKK-Kämpfern angehalten. Acht Menschen werden erschossen, weil sie Beamte sind. (Serxwebun, Ausgabe Januar 1994, S. 21)
Am 7. März 1987 werden im zum Bezirk Nusaybin der Provinz Mardin gehörenden Dorf Açıkyol acht Menschen erschossen. Darunter sind sechs Kinder, eine Frau und ein Dorfschützer. (Serxwebun, 12. Sonderausgabe, S. 7)
Am 9. Mai 1988 wird die zum Dorf Taşköyü gehörende Siedlung Behmenin, die sich im Bezirk Nusaybin der Provinz Mardin befindet, von PKK-Kämpfern gestürmt. Dabei werden elf Menschen erschossen, darunter sind acht Kinder und zwei Frauen. Zwei Kinder werden schwer verletzt. (Serxwebun, Ausgabe Mai 1988, S. 2)
Am 19. und 20. August 1987 wird die zum Dorf Kılıçkaya gehörende Siedlung Milan im Bezirk Eruh der Provinz Siirt von PKK-Kämpfern angegriffen. Sie töten dabei 25 Menschen. 14 davon sind Säuglinge oder Kinder. Ein Säugling ist erst sechs Tage alt, eines ist drei Tage alt. (Serxwebun, Ausgabe August 1987, S. 2)
Am 11. Oktober 1994 töten PKK-Kämpfer im Bezirk Tekman der Provinz Erzurum fünf Lehrer. (Serxwebun, Ausgabe Oktober 1994, S. 26)
Am 15. August 1994 werden im zum Bezirk Alacakaya der Provinz Elazığ gehörenden Dorf Halkalı zehn Dorfbewohner von PKK-Kämpfern getötet. In der Zeitschrift Serxwebun steht: „Bei dem Angriff wurden zehn Faschisten getötet, ein Faschist wurde verletzt.“ (Serxwebun, Ausgabe August 1994, S. 30)
Am 20. Juni 1987 töten PKK-Kämpfer im zum Bezirk Ömerli der Provinz Mardin gehörenden Dorf Pınarcık 31 Menschen. Darunter sind 16 Kinder und sechs Frauen(Serxwebun, Sonderausgabe August 1987, S. 8) Acht Häuser werden in Brand gesetzt. Dabei verenden auch 65 Nutztiere.
Am 26. Oktober 1993 töten PKK-Kämpfer im zur Provinz Bitlis gehörenden Dorf Yolalan vier Lehrer und ein zweijähriges Mädchen. Zwei Grundschulen, eine Mittelschule und ein Gesundheitszentrum werden angezündet. Serxwebun spricht davon, dass man „die mit dem Feind zusammenarbeitenden Lehrer bestraft“ hätte. (Serxwebun, Ausgabe November 1993, S. 25)
Am 28. März 1988 töten PKK-Kämpfer im zur Provinz Şırnak gehörenden Dorf Yağızoymak neun Schäfer. (Serxwebun, Ausgabe März 1988, S. 2) Die Schäfer werden mit einem Draht erwürgt. Zudem werden laut Zeitungsangaben ganze 350 Schafe erstochen.
Am 12. Juni 1987 töten PKK-Kämpfer bei einem Anschlagsversuch auf einen Journalisten dessen dreizehnjährigen Neffen. (Serxwebun, Ausgabe August 1987, S. 2) Das Haus wird zuerst mit Dynamit beworfen und anschließend mit Gewehrsalven durchsiebt.
Am 23. Januar 1993 geben PKK-Kämpfer in der Provinz Diyarbakır einem Kind ein mit einer Bombe präpariertes Paket, damit der Vater es erhält. Bei der Explosion sterben vier Menschen. Am selben Tag werden zwei Kaffeehäuser in der Provinz Diyarbakır mit Bomben und Schüssen angegriffen. Dabei sterben sieben Menschen, elf werden verletzt. (Serxwebun, Ausgabe Januar 1993, S. 31)
Am 25. Dezember 1991 wird ein Kaufhaus in Istanbul mit Molotow-Cocktails angegriffen. Es gehört den Geschwistern eines Gouverneurs. Bei dem Brand kommen elf Menschen ums Leben, darunter sind sieben Frauen und ein Kind. (Serxwebun, Ausgabe Dezember 1991, S. 23)
Am 5. September 1995 werden im zum Bezirk Samandağ der Provinz Hatay gehörenden Dorf Seldiren zwölf Menschen von PKK-Kämpfern erschossen. Es sind Minenarbeiter, Soldaten und Dorfschützer. Die neun Minenarbeiter werden von Serxwebun als „zivile Faschisten“ bezeichnet. (Serxwebun, Ausgabe September 1995, S. 5)
Am 29. September 1993 werden im zum Bezirk Kozluk der Provinz Batman gehörenden Dorf Beşkonak sieben Menschen getötet. Darunter sind zwei Frauen und vier Kinder. (Serxwebun, Ausgabe Oktober 1993, S. 22)
***
Am 27. September 2011 töten PKK-Kämpfer die im achten Monat schwangere Mizgin Doru und ihre fünfjährige Tochter. Ihr per Kaiserschnitt entbundenes Baby verstirbt am nächsten Tag im Krankenhaus.
Das war nicht das erste Mal. Einige weitere Beispiele:
20. August 1987: PKK-Kämpfer stürmen Şehmus Arıks Haus im Bezirk Dargeçit der Provinz Mardin. Mit Kalaschnikows massakrieren sie zwei Frauen und drei Kinder. Der vier Monate alte Hamza schläft in seiner Wiege, als er erschossen wurde.
9. Juli 1989: PKK-Kämpfer stürmen das Dorf Kırım im Bezirk Hani der Provinz Diyarbakır und töten dabei auch ein dreijähriges Mädchen.
10. Mai 1988: Im Bezirk Nusaybin der Provinz Mardin haben PKK-Kämpfern 15 Menschen getötet, sechs davon waren Kinder. Eines der Babys wurde getötet, als es in seiner Wiege schlief.
24. Dezember 1989: Das Dorf İkiyaka in der Provinz Hakkari wird von PKK-Kämpfern gestürmt. Sie töten 13 Kinder, sechs Frauen und drei Männer. Auch die Kinder, die mit ihren Müttern auf dem Bodenbett schlafen, werden durch Gewehrsalven getötet.
19. August 1990: In Diyarbakırs Bezirk Lice attackieren PKK-Kämpfer Zivilisten. Ein Baby wird in seiner Wiege durch Maschinengewehrsalven getötet.
10. Juni 1990: Im Dorf Çevrimli in der Provinz Şırnak töten PKK-Kämpfer 27 Zivilisten, elf davon sind Kinder.
22. Oktober 1993: In der Provinz Siirt töten PKK-Kämpfer 13 Kinder und neun Frauen.
24. Juli 1994: PKK-Kämpfer stürmen das Dorf Atabinen in der Provinz Van. Sechs Frauen werden in ihren Betten getötet. Drei Säuglinge, die neben ihren Müttern schlafen, werden ebenfalls getötet.
(Quelle: Sabah, 28.09.2011)

Verbrechen des Nato Verbündeten PKK | Nachrichten aus der Islamische Welt
8. Februar 2015
[…] http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=632 […]

Deutschland, Deutschland über alles- Wir gehören zu Deutschland !




Wir gehören zu Deutschland, dazu brauchen wir euch nicht

Im Jahre 1929 veröffentlichte der Journalist und Schriftsteller Kurt

Tucholsky sein Buch “Deutschland, Deutschland über alles”. Der

folgende Text ist ein Auszug aus diesem Buch und formuliert nach

meinem Dafürhalten einen sehr schönen Heimatbegriff, den gewiss

auch einige Muslime in Deutschland unterschreiben würden. Er rettet

sozusagen die Gefühlswelt von Zuneigung und Liebe für die Heimat

vor dem einnehmenden Zugriff nationalistischer und kollektivistischer

Populisten.

Ich widme den Text allen Muslimen in Deutschland, die sich als

deutsche Muslime empfinden und hoffe, dass er auch ihnen (wie mir)

aus der Seele spricht.

    “Nun haben wir auf vielen Seiten Nein gesagt, Nein aus Mitleid

und Nein aus Liebe, Nein aus Haß und Nein aus Leidenschaft – und

nun wollen wir auch einmal Ja sagen. Ja -: zu der Landschaft und zu

dem Land Deutschland.

    Dem Land, in dem wir geboren oder aufgewachsen sind und dessen

Sprache wir sprechen.

    Der Staat schere sich fort, wenn wir unsere Heimat lieben. Warum

grade sie – warum nicht eins von den andern Ländern -? Es gibt so

schöne.

    Ja, aber unser Herz spricht dort nicht. Und wenn es spricht, dann in

einer andern Sprache – wir sagen ›Sie‹ zum Boden; wir bewundern

ihn, wir schätzen ihn – aber es ist nicht das.

    Es besteht kein Grund, vor jedem Fleck Deutschlands in die Knie

zu sinken und zu lügen: wie schön! Aber es ist da etwas allen

Gegenden Gemeinsames – und für jeden von uns ist es anders. Dem

einen geht das Herz auf in den Bergen, wo Feld und Wiese in die

kleinen Straßen sehen, am Rand der Gebirgsseen, wo es nach Wasser

und Holz und Felsen riecht, und wo man einsam sein kann; wenn da

einer seine Heimat hat, dann hört er dort ihr Herz klopfen. Das ist in

schlechten Büchern, in noch dümmeren Versen und in Filmen schon so

verfälscht, dass man sich beinah schämt, zu sagen: man liebe seine

Heimat. Wer aber weiß, was die Musik der Berge ist, wer die tönen

hören kann, wer den Rhythmus einer Landschaft spürt … nein, wer

gar nichts andres spürt, als dass er zu Hause ist; dass das da sein Land

ist, sein Berg, sein See, auch wenn er nicht einen Fuß des Bodens

besitzt … es gibt ein Gefühl jenseits aller Politik, und aus diesem

Gefühl heraus lieben wir dieses Land. Wir lieben es, weil die Luft so

durch die Gassen fließt und nicht anders, der uns gewohnten

Lichtwirkung wegen – aus tausend Gründen, die man nicht aufzählen

kann, die uns nicht einmal bewußt sind und die doch tief im Blut

sitzen.

    Wir lieben es, trotz der schrecklichen Fehler in der verlogenen und

anachronistischen Architektur, um die man einen weiten Bogen

schlagen muß; wir versuchen, an solchen Monstrositäten

vorbeizusehen; wir lieben das Land, obgleich in den Wäldern und auf

den öffentlichen Plätzen manch Konditortortenbild eines Ferschten

dräut – laß ihn dräuen, denken wir und wandern fort über die Wege

der Heide, die schön ist, trotz alledem.

    Manchmal ist diese Schönheit aristokratisch und nicht minder

deutsch; ich vergesse nicht, dass um so ein Schloß hundert Bauern im

Notstand gelebt haben, damit dieses hier gebaut werden konnte – aber

es ist dennoch, dennoch schön. Dies soll hier kein Album werden, das

man auf den Geburtstagstisch legt; es gibt so viele. Auch sind sie stets

unvollständig – es gibt immer noch einen Fleck Deutschland, immer

noch eine Ecke, noch eine Landschaft, die der Fotograf nicht

mitgenommen hat … außerdem hat jeder sein Privat-Deutschland.

Meines liegt im Norden. Es fängt in Mitteldeutschland an, wo die

Luft so klar über den Dächern steht, und je weiter nordwärts man

kommt, desto lauter schlägt das Herz, bis man die See wittert. Die

See – Wie schon Kilometer vorher jeder Pfahl, jedes Strohdach

plötzlich eine tiefere Bedeutung haben … wir stehen nur hier, sagen

sie, weil gleich hinter uns das Meer liegt – für das Meer sind wir da.

Windumweht steht der Busch, feiner Sand knirscht dir zwischen den

Zähnen …

    Die See. Unvergeßlich die Kindheitseindrücke; unverwischbar jede

Stunde, die du dort verbracht hast – und jedes Jahr wieder die Freude

und das »Guten Tag!« und wenn das Mittelländische Meer noch so

blau ist … die deutsche See. Und der Buchenwald; und das Moos, auf

dem es sich weich geht, dass der Schritt nicht zu hören ist; und der

kleine Weiher, mitten im Wald, auf dem die Mücken tanzen – man

kann die Bäume anfassen, und wenn der Wind in ihnen saust,

verstehen wir seine Sprache. Aus Scherz hat dieses Buch den Titel

›Deutschland, Deutschland über alles‹ bekommen, jenen törichten

Vers eines großmäuligen Gedichts. Nein, Deutschland steht nicht über

allem und ist nicht über allem – niemals. Aber mit allen soll es sein,

unser Land. Und hier stehe das Bekenntnis, in das dieses Buch

münden soll:

    Ja, wir lieben dieses Land.

    Und nun will ich euch mal etwas sagen:

    Es ist ja nicht wahr, dass jene, die sich ›national‹ nennen und nichts

sind als bürgerlich-militaristisch, dieses Land und seine Sprache für

sich gepachtet haben. Weder der Regierungsvertreter im Gehrock,

noch der Oberstudienrat, noch die Herren und Damen des Stahlhelms

allein sind Deutschland. Wir sind auch noch da.

    Sie reißen den Mund auf und rufen: »Im Namen Deutschlands …

!« Sie rufen: »Wir lieben dieses Land, nur wir lieben es.« Es ist nicht

wahr.

    Im Patriotismus lassen wir uns von jedem übertreffen – wir fühlen

international. In der Heimatliebe von niemand – nicht einmal von

jenen, auf deren Namen das Land grundbuchlich eingetragen ist.

Unser ist es.

    Und so widerwärtig mir jene sind, die – umgekehrte Nationalisten

– nun überhaupt nichts mehr Gutes an diesem Lande lassen, kein gutes

Haar, keinen Wald, keinen Himmel, keine Welle – so scharf

verwahren wir uns dagegen, nun etwa ins Vaterländische umzufallen.

Wir pfeifen auf die Fahnen – aber wir lieben dieses Land. Und so wie

die nationalen Verbände über die Wege trommeln – mit dem gleichen

Recht, mit genau demselben Recht nehmen wir, wir, die wir hier

geboren sind, wir, die wir besser deutsch schreiben und sprechen als

die Mehrzahl der nationalen Esel – mit genau demselben Recht

nehmen wir Fluß und Wald in Beschlag, Strand und Haus, Lichtung

und Wiese: es ist unser Land. Wir haben das Recht, Deutschland zu

hassen – weil wir es lieben. Man hat uns zu berücksichtigen, wenn

man von Deutschland spricht, uns: Muslime, ob Salafisten oder Sufis,

Eingottgläubige allesamt; man hat uns mitzudenken, wenn

›Deutschland‹ gedacht wird … wie einfach, so zu tun, als bestehe

Deutschland nur aus den nationalen Verbänden.

    Deutschland ist ein gespaltenes Land. Ein Teil von ihm sind wir.

    Und in allen Gegensätzen steht – unerschütterlich, ohne Fahne,

ohne Leierkasten, ohne Sentimentalität und ohne gezücktes Schwert –

die stille Liebe zu unserer Heimat.”

[Hevorhebungen durch Unterstrich sind von mir und kleine textliche

Veränderungen wurde durch Fettschrift kenntlich gemacht]

   al-adala.de /

I died for you- Iced Earth

Iron Maiden - Fear of the Dark

Helloween - I Want Out (1988)

Helloween - "Are You Metal?" The End Records

don't forget


Die russische Regierung bereitet offenbar die Veröffentlichung von Beweisen zum 11. September 2001 vor!

Die russische Regierung bereitet offenbar die Veröffentlichung von Beweisen zum 11. September 2001 vor!

 Sensationelle Neuigkeiten aus Russland: Insidejob 9/11:
311090Die russische Regierung bereitet offenbar die Veröffentlichung von Beweisen zum 11. September 2001 vor!
Die russischen Zeitung Pravda berichtet, dass die Beweismittel-Liste neben Satellitenbildern auch Belege enthalten soll, die eine Beteiligung der US-Regierung und der Geheimdienste beim Terroranschlag auf das World-Trade-Center belegen. In dem publizierten Artikel heißt es weiter, dass die Anschläge auf das World Trade Center von der US-Regierung geplant und ausgeführt worden sein.
Ziel der US-Regierung soll es gewesen sein, einen Terrorangriff auf die Vereinigten Staaten und den Amerikanern vorzutäuschen. Als Motiv für den Mord an der eigenen Bevölkerung wird das Interesse der US-Administration an Rohstoffen wie Öl im Mittleren Osten genannt.

Amerikanische Experten glauben, dass trotz der Tatsache, dass die Beziehungen zwischen den USA und Russland seit dem Kalten Krieg den tiefsten Punkt erreicht hätten, Obama Putin noch einen weiteren Tiefschlag versetzt habe. Analysten glauben, dass dies die "Ruhe vor dem Sturm" sei. Sie glauben, Putin würde dieses mal hart getroffen sein. Aber Russland bereite sich auf die Veröffentlichung von Beweisen vor, mit denen die Beteiligung der US-Regierung und Nachrichtendienste an den Anschlägen vom 11. September 2001 bewiesen werden würden. Die Liste der Hinweise soll unter anderem Satellitenbilder und Informationen von der Website secretsofthefed.com enthalten. Das veröffentlichte Material soll die Bosheit der US-Regierung gegenüber den Menschen in den USA und die erfolgreiche Manipulation der öffentlichen Meinung beweisen. Die US-Regierung habe die Angriffe selbst geplant, aber richtete alle Beweise so her, dass der Angriff auf Amerika und der Menschen in den Vereinigten Staaten, so betrachtet werden sollte, dass es als ein Akt der Aggression des internationalen Terrorismus auszusehen sei. Das Motiv für Täuschung und Mord an den eigenen Bürgern lag im Interesse staatlicher Unternehmen am Erdöl im Nahen Osten. Das Beweismaterial wird so überzeugend sein, dass sie auf alle vorherigen Fälle übertragen werden können und die öffentliche Meinung völlig umkehren kann, um die egoistischen und privaten Interessen aufzuzeigen, wie die Öffentlichkeit manipuliert wurde. Russland zeigt damit auf, dass Amerika ein bekannter Täter ist, den es zu entlarven oder zu töten gilt, weil er seine eigenen Bürgern einen Vorwand für militärische Interventionen im Ausland vortäuscht. Im Fall vom 11.09.2001 werden Satellitenbilder die Beweise liefern. Wenn dies gelingt, würde Putins Taktik für die meisten eine unansehnlich hässliche US-Regierung dargestellt sehen. Die Glaubwürdigkeit der Regierung wäre in Stadt und Land nicht mehr gegeben. Man muss mit Massenprotesten rechnen. So zeichnen amerikanischen Analysten das Bild. Wären die Vereinigten Staaten dann auf der weltpolitischen Bühne noch existent? Mindestens die Gültigkeit der Amerikanischen Position als führendes Imperium im Kampf gegen den internationalen Terrorismus wäre untergraben.

eine sehr alte islamische Tradition

Das Bild zeigt eine sehr alte islamische Tradition, welche heute noch oft praktiziert wird. Wenn der erste Schnee fällt, streuen die Einwohner Samen und Nahrung auf die Berge und Hügel, sodass Vögel nicht verhungern. Diese Praxis geht zurück auf den Kalifen Umar ibn Abd al-Aziz, der sinngemäß gesagt haben soll: "Geht und streut Samen auf den Spitzen der Berge, in einem muslimischen Land dürfen Vögel nicht an Hunger sterben." Das Bild stammt aus der Türkei.

Hollywood make... Nur zur Klarstellung. Der IS ist eine Terrororganisation


Hollywood make...
Nur zur Klarstellung.
Der IS ist eine Terrororganisation und ich zitiere hier Jürgen Todenhöfer: Terrorismus hat mit Islam so wenig zu tun wie Vergewaltigung mit Liebe. Aber die angeblichen Hinrichtungsvideos sind inszeniert. Zu viele Ungereimtheiten.
Paul Joseph Watson
Britische Kriminaltechniker sind zu dem Schluss gekommen, das mutmaßliche »Enthauptungsvideo«, dass den Mord an dem amerikanischen Kriegsberichterstatter James Foley durch die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS/ISIS) zeigen soll, sei aller Wahrscheinlichkeit nach gefälscht und mit Kameratricks und raffinierten Nachbearbeitungstechniken manipuliert worden.

Wie die britische Tageszeitung The Telegraph berichtet, ergaben die Untersuchungen einer international tätigen Kriminaltechnischen Forschungseinrichtung, die für die Polizei in ganz England tätig ist, dass »die Hinrichtung von James Foley möglicherweise inszeniert war und die tatsächliche Ermordung ohne Kamera stattfand«, so der Telegraph.

Die Experten stellten fest, dass kein Blut zu sehen ist, obwohl der Henker mindestens sechsmal scheinbar mit einem Messer den Hals seines Opfers Foley aufschlitzt. Das Video selbst zeigt ohnehin nicht die tatsächliche Enthauptung, sondern liefert lediglich ein Bild, auf dem angeblich Foleys abgetrennter Kopf zu sehen ist, der sich noch auf seinem Körper befindet.
»Aymenn al-Tamimi, ein Mitarbeiter der Denkfabrik Middle East Forum, bemerkte, ISIS habe ihre Fähigkeiten bei der Herstellung von Videos in den letzten Jahren enorm verbessert«, berichtete die Internetnachrichtenseite Inquisitr, »Sie beherrschen vermutlich durchaus die technischen Möglichkeiten, eine Enthauptung zu inszenieren. Und das Video selbst zeige auch einige verborgene Schwächen: So sei trotz der sechs Schlitzbewegungen in Richtung des Halses von James kein Blut in dem Video zu sehen, und auch seine Reaktion falle angesichts der Tat sehr schwach aus, so als beträfe sie ihn praktisch nicht, sagte der Analyst.«
Gerade diesen Aspekt hatten wir auch in unserer Einschätzung hervorgehoben, als wir darauf verwiesen, welch ruhigen und gesammelten Eindruck Foley machte, als er seine Erklärung verlas. Dieses Verhalten steht im völligen Gegensatz zu seiner Lage, in der er in Kürze mit seiner brutalen Hinrichtung rechnen musste.
Die Fachleute kamen auch zu dem Schluss, dass ein nur kurz zu erkennendes Leuchtzeichen in dem Video darauf hindeutet, dass Foley beim Verlesen des Textes einen Fehler gemacht hatte und dieser Teil noch einmal wiederholt und dann in den Film hineingeschnitten werden musste.
Aufgrund dieser Feststellungen stellt sich nun die offensichtliche Frage, warum die ISIS-Kämpfer, die für ihre Grausamkeit und ihren barbarischen Umgang mit menschlichem Leben berüchtigt sind, Foley nicht einfach vor der Kamera enthauptet haben, ohne sich mit den Schwierigkeiten einer Inszenierung zu belasten.
Die einzig logische Schlussfolgerung und Antwort auf die Frage, ob Foley später getötet wurde oder nicht, besagt, dass das Video nicht von den eigentlichen ISIS-Kämpfern, sondern von westlichen Geheimdiensten hergestellt oder zumindest verbreitet wurde, um auf diese Weise einen Vorwand für die Ausweitung der Militäroperationen im Nahen und Mittleren Osten zu liefern.
Seit vielen Jahren ist ausführlich dokumentiert, dass zahlreiche sogenannte Propagandavideos von Al-Qaida, Osama bin Laden und anderen Terroristen tatsächlich von Unternehmen gedreht wurden, die für das Pentagon und den amerikanischen Geheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) tätig waren.
Zudem wurde behauptet, bei der Person, die angeblich die Hinrichtung durchführt, handele es sich in Wirklichkeit um einen gewissen Abdel-Majed Abdel Bary, einen früheren Rapper, der aus einer wohlhabenden Familie stammt und London verließ, um in Syrien zu kämpfen. Er passt genau ins Profil eines Informanten britischer Geheimdienste.
Das Enthauptungsvideo wurde in der Öffentlichkeit dazu benutzt, auf eine Wiederaufnahme amerikanischer Militäreinsätze in Syrien zu drängen. Das direkte Eingreifen der USA in Syrien war im vergangenen Jahr ins Hintertreffen geraten, nachdem sich herausstellte, dass ein angeblicher Chemiewaffenangriff, für den man die Regierung Assad verantwortlich machte, aller Wahrscheinlichkeit nach von den vom Westen unterstützten Rebellen durchgeführt worden war.
Vertreter der amerikanischen Regierung haben diesen »neuen Zwischenfall« dazu benutzt, militärisch gegen ISIS vorzugehen, was durch die Veröffentlichung dieses Enthauptungsvideos noch weiter beflügelt wurde. Washington gab am vergangenen Samstag offen seine Absicht zu erkennen, ein neuerliches militärisches Eingreifen in Syrien vorzubereiten.
In unserer Einschätzung haben wir noch auf verschiedene andere Faktoren hingewiesen, die darauf hindeuten, dass das Enthauptungsvideo nicht echt ist. Dazu zählt etwa das Fehlen anderer Kämpfer, die normalerweise bei Videos dieser Art immer zu sehen sind, das Fehlen jeglicher Bezüge auf den Koran und nicht zuletzt das Fehlen jeglicher Ausrufe »Allahu akbar« bei der Hinrichtung selbst.
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Copyright © 2014 by Infowars
Hollywood make...
Nur zur Klarstellung.
Der IS ist eine Terrororganisation und ich zitiere hier Jürgen Todenhöfer: Terrorismus hat mit Islam so wenig zu tun wie Vergewaltigung mit Liebe. Aber die angeblichen Hinrichtungsvideos sind inszeniert. Zu viele Ungereimtheiten.

Paul Joseph Watson
Britische Kriminaltechniker sind zu dem Schluss gekommen, das mutmaßliche »Enthauptungsvideo«, dass den Mord an dem amerikanischen Kriegsberichterstatter James Foley durch die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS/ISIS) zeigen soll, sei aller Wahrscheinlichkeit nach gefälscht und mit Kameratricks und raffinierten Nachbearbeitungstechniken manipuliert worden.

 
Wie die britische Tageszeitung The Telegraph berichtet, ergaben die Untersuchungen einer international tätigen Kriminaltechnischen Forschungseinrichtung, die für die Polizei in ganz England tätig ist, dass »die Hinrichtung von James Foley möglicherweise inszeniert war und die tatsächliche Ermordung ohne Kamera stattfand«, so der Telegraph.
 

Die Experten stellten fest, dass kein Blut zu sehen ist, obwohl der Henker mindestens sechsmal scheinbar mit einem Messer den Hals seines Opfers Foley aufschlitzt. Das Video selbst zeigt ohnehin nicht die tatsächliche Enthauptung, sondern liefert lediglich ein Bild, auf dem angeblich Foleys abgetrennter Kopf zu sehen ist, der sich noch auf seinem Körper befindet.
 
»Aymenn al-Tamimi, ein Mitarbeiter der Denkfabrik Middle East Forum, bemerkte, ISIS habe ihre Fähigkeiten bei der Herstellung von Videos in den letzten Jahren enorm verbessert«, berichtete die Internetnachrichtenseite Inquisitr, »Sie beherrschen vermutlich durchaus die technischen Möglichkeiten, eine Enthauptung zu inszenieren. Und das Video selbst zeige auch einige verborgene Schwächen: So sei trotz der sechs Schlitzbewegungen in Richtung des Halses von James kein Blut in dem Video zu sehen, und auch seine Reaktion falle angesichts der Tat sehr schwach aus, so als beträfe sie ihn praktisch nicht, sagte der Analyst.«

Gerade diesen Aspekt hatten wir auch in unserer Einschätzung hervorgehoben, als wir darauf verwiesen, welch ruhigen und gesammelten Eindruck Foley machte, als er seine Erklärung verlas. Dieses Verhalten steht im völligen Gegensatz zu seiner Lage, in der er in Kürze mit seiner brutalen Hinrichtung rechnen musste.
 
Die Fachleute kamen auch zu dem Schluss, dass ein nur kurz zu erkennendes Leuchtzeichen in dem Video darauf hindeutet, dass Foley beim Verlesen des Textes einen Fehler gemacht hatte und dieser Teil noch einmal wiederholt und dann in den Film hineingeschnitten werden musste.
 
Aufgrund dieser Feststellungen stellt sich nun die offensichtliche Frage, warum die ISIS-Kämpfer, die für ihre Grausamkeit und ihren barbarischen Umgang mit menschlichem Leben berüchtigt sind, Foley nicht einfach vor der Kamera enthauptet haben, ohne sich mit den Schwierigkeiten einer Inszenierung zu belasten.
 
Die einzig logische Schlussfolgerung und Antwort auf die Frage, ob Foley später getötet wurde oder nicht, besagt, dass das Video nicht von den eigentlichen ISIS-Kämpfern, sondern von westlichen Geheimdiensten hergestellt oder zumindest verbreitet wurde, um auf diese Weise einen Vorwand für die Ausweitung der Militäroperationen im Nahen und Mittleren Osten zu liefern.
 
Seit vielen Jahren ist ausführlich dokumentiert, dass zahlreiche sogenannte Propagandavideos von Al-Qaida, Osama bin Laden und anderen Terroristen tatsächlich von Unternehmen gedreht wurden, die für das Pentagon und den amerikanischen Geheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) tätig waren.
 
Zudem wurde behauptet, bei der Person, die angeblich die Hinrichtung durchführt, handele es sich in Wirklichkeit um einen gewissen Abdel-Majed Abdel Bary, einen früheren Rapper, der aus einer wohlhabenden Familie stammt und London verließ, um in Syrien zu kämpfen. Er passt genau ins Profil eines Informanten britischer Geheimdienste.
 
Das Enthauptungsvideo wurde in der Öffentlichkeit dazu benutzt, auf eine Wiederaufnahme amerikanischer Militäreinsätze in Syrien zu drängen. Das direkte Eingreifen der USA in Syrien war im vergangenen Jahr ins Hintertreffen geraten, nachdem sich herausstellte, dass ein angeblicher Chemiewaffenangriff, für den man die Regierung Assad verantwortlich machte, aller Wahrscheinlichkeit nach von den vom Westen unterstützten Rebellen durchgeführt worden war.
 
Vertreter der amerikanischen Regierung haben diesen »neuen Zwischenfall« dazu benutzt, militärisch gegen ISIS vorzugehen, was durch die Veröffentlichung dieses Enthauptungsvideos noch weiter beflügelt wurde. Washington gab am vergangenen Samstag offen seine Absicht zu erkennen, ein neuerliches militärisches Eingreifen in Syrien vorzubereiten.
 
In unserer Einschätzung haben wir noch auf verschiedene andere Faktoren hingewiesen, die darauf hindeuten, dass das Enthauptungsvideo nicht echt ist. Dazu zählt etwa das Fehlen anderer Kämpfer, die normalerweise bei Videos dieser Art immer zu sehen sind, das Fehlen jeglicher Bezüge auf den Koran und nicht zuletzt das Fehlen jeglicher Ausrufe »Allahu akbar« bei der Hinrichtung selbst.
 
 
 
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Broder- Pi-News-Terrororganisation Jewish Defense League- PEGIDA-





 Henryk M. Broder betreibt weiterhin Hetze und Propaganda gegen Muslime. In diesem Bild sehen Sie Broder mit dem Betreiber des islamfeindlichen Blogs Pi-News. Dieser Hass-Blog wird laut Wikipedia von der jüdischen Terrororganisation "Jewish Defense League" unterstützt. Pi Anhänger sind außerdem Redner und Organisatoren einiger PEGIDA-Ableger. Henryk M. Broder ist Autor bei der Welt.de
Broder- Pi-News-Terrororganisation Jewish Defense League- PEGIDA-

 
broder ist ein alter porno verleger vom st.pauli nachrichten von dort ist er zum journalismus gekommen in den 70 igern haben die jew- religionsanhänger wie broder in deutschland die ersten porno's verbreitet. der graue staat und ihre grauen emminenzen (Freimaurer) haben ihm finanziell und medienwirksam unterstützt, er ist verabscheuungswürdig siene weltbild ist abartig er ist ein geistiger brandstifter typen wie er müßten in ein rechtstaat hinter gitter, für lange zeit weil er den frieden in deutscher gesellschaft durch volksverhetzung stört, broder ist ein verdammter provakoteur (NAZI)


die von USA/EU gesponserteIS-ISIS hat ein muslim piloten lebendig verbrannt !

die von USA/EU gesponserteIS-ISIS hat ein muslim piloten lebendig verbrannt !


Für ein schuppenfreies Kopftuch.


Freitagspredigt Hutba: Die Botschaft des Propheten ist für alle Menschen

 
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Freitag 16. Januar 2015

Freitagspredigt
 
Hutba: Die Botschaft des Propheten ist für alle Menschen

Verehrte Muslime!

Nur Allah kennt die Anzahl der Propheten, die er sandte, damit sie den Menschen seine Botschaft überbringen. Diese warnten die Menschen und versuchten sie zu bessern. Im Koran heißt es dazu: "Und jedes Volk hat seinen Gesandten. Und erst nachdem ihr Gesandter kam, wird in Gerechtigkeit zwischen ihnen entschieden, und so erleiden sie kein Unrecht."
Verehrte Muslime!
Nur Allah kennt die Anzahl der Propheten, die er sandte, damit sie den Menschen seine Botschaft überbringen. Diese warnten die Menschen und versuchten sie zu bessern. Im Koran heißt es dazu: "Und jedes Volk hat seinen Gesandten. Und erst nachdem ihr Gesandter kam, wird in Gerechtigkeit zwischen ihnen entschieden, und so erleiden sie kein Unrecht."[1]

Allah wählte als letzten Propheten Muhammad (s) und sandte ihn der gesamten Menschheit. In Bezug auf seine Prophetenschaft heißt es im Koran wie folgt: "Doch wir haben dich zur gesamten Menschheit nur als einen Freudenboten und Warner entsandt. Jedoch verstehen es die meisten Menschen nicht."[2] "Und wir entsandten dich zu den Menschen als einen Gesandten, und Allah genügt als Zeuge."[3] Über diese Aufgabe sagt unser Prophet: "Ich wurde der gesamten Menschheit entsandt." [4]

Liebe Geschwister!
So wie alle anderen Propheten überbrachte auch unser geliebter Prophet den Menschen Allahs Botschaft. Hierzu gehört, dass sie genau dann mit den Gaben des Paradieses gesegnet werden, wenn sie das Gute und das Schöne tun und gottesfürchtig sind. Diejenigen aber, die das Entgegengesetzte tun, werden an die Hölle erinnert. Unser Prophet folgte bei seiner Aufgabe dem Koranvers: "Lade zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung ein, und diskutiere mit ihnen auf die beste Art und Weise. Siehe, dein Herr weiß am besten, wer von seinem Weg abgeirrt ist, und er kennt am besten die Rechtgeleiteten." [5] "Und dank der Barmherzigkeit Allahs warst du gütig zu ihnen. Wärst du aber grob und hartherzig gewesen, so wären sie von dir davongelaufen." [6]

Verehrte Muslime!
Unser Prophet war zu Lebzeiten vielen Angriffen und Beleidigungen ausgesetzt. Dies ist leider auch heute noch so. So wurden in den letzten Tagen, so wie es auch in den letzten Jahren der Fall war, Karikaturen veröffentlicht, die ihn beleidigen.

Doch trotz allem dürfen wir Muslime nicht spontan und unüberlegt handeln, sondern müssen weise sein. Jeder sollte sehr gut wissen, dass wir unseren Propheten über alles lieben. Wir nehmen keine Beleidigung ihm gegenüber hin. Und wir kritisieren diejenigen, die ihn verspotten. Wir stehen voll hinter Rechten wie Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung. Doch darf man die Beleidigung des Propheten nicht in den Rahmen dieser Freiheit einzubeziehen. Wieso sollte man angesichts der Beleidigungen schweigen, wo doch selbst die Ehre und die Würde gewöhnlicher Menschen gesetzlich geschützt sind?

Liebe Geschwister!
Wir sind die Umma des Propheten der Barmherzigkeit. Deshalb müssen wir in gebührender Weise handeln und reagieren. Wir sind geduldig und gelassen. Mit denjenigen, die unseren Propheten beleidigen, haben wir nur Mitleid. Jedoch bedeutet das nicht, dass wir nicht reagieren werden. Wir werden protestieren, wir werden der Gesellschaft, den Medien, den Politikern zeigen, dass wir diese Beleidigungen nicht akzeptieren, doch in einer Weise, die unserer Würde und Selbstachtung angemessen ist.

Die beste Antwort, die wir beleidigenden Karikaturen entgegensetzen können, ist schließlich die, dass wir noch mehr an unserem Propheten, der Religion, die er brachte, und der Sunna, die er uns zeigte, festhalten. Kurzum: Wir müssen ein tugendhaftes Leben führen, mit dem Allah zufrieden ist. Unser Prophet war vielen Beleidigungen ausgesetzt, doch sind sie alle in Vergessenheit geraten. Die Ehre und Würde des Gesandten Allahs jedoch wird bis zum Tag des Gerichts bestehen.

[1] Sure Yûnus, 10:47
[2] Sure Saba, 34:28
[3] Sure Nisâ, 4:79
[4] Ahmad Ibn Hanbal, Musnad, Hadith Nr: 21120
[5] Sure Nahl, 16:125
[6] Sure Âli Imrân, 3:159

 

Freitagspredigt Hutba: Der respektvolle Umgang mit den Eltern

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Freitag 30. Januar 2015

Freitagspredigt
 
Hutba: Der respektvolle Umgang mit den Eltern

Verehrte Muslime!

Dem Îmân (Glauben) und den Ibâdas (Gottesdienste) folgt der Gehorsam und die Güte gegenüber den Eltern. Wer nicht einmal ihnen Respekt erweisen kann, wird seine Verpflichtungen gegenüber Allah erst recht nicht erfüllen können.
Verehrte Muslime!
Dem Îmân (Glauben) und den Ibâdas (Gottesdienste) folgt der Gehorsam und die Güte gegenüber den Eltern. Wer nicht einmal ihnen Respekt erweisen kann, wird seine Verpflichtungen gegenüber Allah erst recht nicht erfüllen können.

Kinder, die ihren Eltern heute kaum gehorchen, werden nicht viel mehr von ihren eigenen Kindern erwarten können. Wie kann jemand, der den Gehorsam den Eltern gegenüber als etwas Verwerfliches ansieht, diesen von seinen eigenen Kindern verlangen? Gehorsam gegenüber den Eltern ist kein kulturelles, sondern ein göttliches Gebot. Jedoch gerät diese Tugend zunehmend in Vergessenheit.

So wie heute viele Menschen Allah nicht gehorchen, kennen sie auch keinen Respekt vor den Eltern. Lassen wir einmal deren Pflege und die Güte ihnen gegenüber beiseite. Sogar vom Tod der Eltern erfahren sie erst später!

Liebe Geschwister!
Allah setzte die Güte und den Gehorsam den Eltern gegenüber direkt an zweiter Stelle hinter den Gehorsam gegenüber ihm selbst. Im Koran heißt es: „Dein Herr hat bestimmt, dass ihr ihn alleine anbeten sollt und dass ihr gegen eure Eltern gütig seid, auch wenn der eine von ihnen oder beide bei dir ins hohe Alter kommen. Sag daher nicht »Pfui!« zu ihnen und schelte sie nicht, sondern rede mit ihnen auf ehrerbietige Weise. Und bedecke sie demütig mit den Flügeln der Barmherzigkeit und bitte: »O mein Herr! Erbarme dich beider so (barmherzig), wie sie mich aufzogen, als ich klein war!«[1]

Verehrte Gemeinde!
Einmal fragte unser Prophet: „Soll ich euch von der größten unter den großen Sünden berichten?“ Als sie sagten: „Ja, o Gesandter Allahs“, sprach er: „1. Die Beigesellung zu Allah, 2. Sich Vater und Mutter zu widersetzen, 3. Falsches Zeugnis ablegen.“[2] Wie uns dieser Hadith lehrt, steht die Sünde der Ungehorsam gegenüber den Eltern unter den großen Sünden an vorderster Stelle.

Liebe Geschwister!
Im Koran heißt es: „Wir legten dem Menschen Güte gegen seine Eltern an das Herz. Seine Mutter trug ihn von Schwäche zu Schwäche, und seine Entwöhnung dauert zwei Jahre. (Allah sagt:) »Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist der Heimgang.“[3]

Die Koranverse und Hadithe zeigen: Im Umgang mit Vater und Mutter zählt nicht das Wort, sondern die Handlung. Als wir klein waren, waren wir ihnen anvertraut. Jetzt hingegen sind sie uns anvertraut. Das Anvertraute schlecht zu behandeln, ist ein Anzeichen von Zwietracht, ein Indiz für Nifak (Heuchelei). Mutter und Vater sind unser Licht. Wenn dieses Licht erlischt, stehen wir im Dunkeln.

Verehrte Muslime!
Unser Verhältnis zu unseren Kindern sollte nicht von Hierarchien geprägt sein. Wenn es ein Problem gibt, dann sollten wir uns beratschlagen. Wir sollten auf Vorschriften, die Widerstand hervorrufen können, verzichten, und von unzumutbaren Erwartungen ablassen. Wir sollten unsere Kinder stets in unsere Duâs einbeziehen. Auch wenn sie erwachsen sind, sollten wir ihnen in Liebe begegnen und dürfen sie vor anderen nicht kränken. Wir sollten nicht vergessen, dass Liebe zu Respekt führt.

[1] Sure Isrâ, 17:23-24
[2] Muslim. Îmân, 165
[3] Sure Lukmân, 31:14

 

Pilotprojekt "Stadt. Land. Moschee." Die Moschee, ein starker Partner in der Kommune

 


 14 - 1
IGMG startet Pilotprojekt "Stadt. Land. Moschee."

Die Moschee, ein starker Partner in der Kommune


Mit über 100 Moscheegemeinden geht das Pilotprojekt "Stadt. Land. Moschee." der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) am Samstag (24.01.15) in Stuttgart an den Start. Ziel des bundesweit angelegten und einmaligen Projektes ist es, das Kennenlernen, den Austausch und die Kooperation mit den Kommunen, Städten und der unmittelbaren Nachbarschaft zu fördern. Das Projekt ist angelegt für einen Zeitraum von zwei Jahren und wird mit Eigenmitteln der IGMG finanziert.
Die allermeisten Moscheegemeinden leisten hervorragende Bildungs-, Sozial- und enorm wichtige Kinder- und Jugendarbeit. Von der Krabbelgruppe bis hin zu Mentoringprogrammen für Jugendliche, Nachhilfeunterricht oder auch Bildungsarbeit für Erwachsene. Das sind wichtige Beiträge für unsere Gesellschaft. Das meiste davon wird in der Öffentlichkeit aber kaum wahrgenommen. Deshalb haben wir das Pilotprojekt 'Stadt. Land. Moschee.' aufgesetzt. Damit wollen wir nicht nur die wertvolle Arbeit der Moscheegemeinden sichtbar machen, sondern auch den Kommunen, Städten, anderen Religionsgemeinschaften und diversen zivilgesellschaftlichen Akteuren, und auch der unmittelbaren Nachbarschaft zeigen, wie stark und zuverlässig eine Moscheegemeinde als Partner sein kann. Vorrangiges Ziel ist es daher, ins Gespräch zu kommen und den Austausch zu intensivieren ", erklärt IGMG Generalsekretär Mustafa Yeneroğlu.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen und schrecklichen Ereignisse und den von Woche zu Woche weiter wachsenden "Pegida" Demonstrationen seien das Kennenlernen, der Austausch und die Kooperation wichtiger denn je. "Ressentiments und Vorbehalte gegenüber Muslimen nehmen Jahr für Jahr zu, wie man diversen Erhebungen entnehmen kann. Gebrochen kann dieser Trend laut diesen Studien nur durch den persönlichen Kontakt. Das wollen wir mit diesem Projekt fördern", so Yeneroğlu.

Nach dem Auftakt in Stuttgart geht es weiter am 25. Januar 2015 in Villingen, am 31. Januar 2015 in Hannover und vielen weiteren Städten. In insgesamt 27 Workshops sollen Vertreterinnen und Vertreter der Moscheegemeinden vor Ort aktiv geschult und informiert werden, wie sie in ihren Kommunen und Städten den Kontakt anbahnen und ins Gespräch kommen können. Von März bis August steht die praktische Projektphase auf dem Plan. In dieser Zeit sollen die Teilnehmenden das Erlernte in die Praxis umsetzen, betreut und beraten von erfahrenen Experten.

Begleitet wird das Projekt vom gleichnamigen Ratgeber. Auf fünfzig Seiten ist zusammengefasst, worauf es bei "Stadt. Land. Moschee." ankommt. "Sie ist ein Wegbegleiter und Ratgeber für die Akteure vor Ort", erklärt Yeneroğlu und ergänzt: "Uns ist bewusst, dass wir mit diesem einmaligen Projekt Neuland betreten. Allerdings können wir auch auf den Erfahrungsschatz zahlreicher Moscheegemeinden zurückgreifen, die bereits seit vielen Jahren hervorragende Arbeit auf diesem Gebiet leisten. Nun geht es uns darum, die Partizipation in möglichst allen Moscheegemeinden zu etablieren.

Mit dem Projekt möchte man aber nicht nur die Moscheegemeinden ansprechen. Deshalb hat die IGMG den Ratgeber allen relevanten Akteuren aus Politik und Zivilgesellschaft vorab zur Verfügung gestellt und sie zur aktiven Mitwirkung, Weiterentwicklung und Kritik eingeladen. "Ein harmonisches Miteinander ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kann nicht als Einbahnstraße funktionieren. Insofern freuen sich die Moscheegemeinden über jede Teilnahme und Unterstützung vor Ort", erklärt Yeneroğlu abschließend.